Über mich

pglogo1Ich bin 1978 geboren und in Salzburg Umgebung aufgewachsen, bin verheiratet und habe einen Sohn im Volksschulalter.

Bereits während meiner Zeit am Gymnasium interessierte ich mich für zwischenmenschliche Beziehungen und dafür, was unser Mensch-Sein eigentlich ausmacht. Außerdem hörte ich immer schon gerne zu – und so fiel meine Studienentscheidung nach der Matura auf Psychologie. Nach dem Abschluss des Studiums absolvierte ich die Ausbildung zur Klinischen Psychologin und Gesundheitspsychologin, die zur selbständigen Arbeit als Psychologin im Gesundheitswesen berechtigt.

Seither habe ich in verschiedenen Feldern des Sozial- und Gesundheitswesens gearbeitet, zum Beispiel in den Bereichen Psychiatrie, Krisenintervention, Hochbegabung, berufliche Integration und Alkoholabhängigkeit.
Seit Anfang 2016 arbeite ich mit großer Freude als Psychologin und Psychotherapeutin in freier Praxis.

pglogo1Mein Weg und Zugang zur Psychotherapie:

Das Studium der Psychologie ist in Salzburg sehr naturwissenschaftlich orientiert. Das heißt, wir befassten uns unter anderem viel mit den statistisch nachweisbaren Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Erlebens und Verhaltens, Neuroanatomie und Psychophysiologie, psychologischen Experimenten und den Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens im Allgemeinen.

Das Meiste davon fand ich auch interessant, manches wirklich spannend. Die Anforderungen des Studiums kamen meiner Vorliebe für analytisches Denken entgegen und ich war eine sehr gute Studentin – und doch blieb da immer eine gewisse Sehnsucht, dass ich dem Wesen des Menschen, das mich seit meiner Jugend so faszinierte, noch nicht wirklich nähergekommen war.

Dieses Interesse für das spezifisch Menschliche führte mich schließlich über eine längere klientenzentrierte Eigentherapie und die Lektüre einiger Werke von Viktor Frankl zur Existenzanalyse. Bei der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse (GLE) begann ich meine Ausbildung zur Psychotherapeutin und hatte endlich das Gefühl, dass es hier um das gehen würde, was für mich beim Psychologiestudium offen geblieben war und was sich dem experimentell-naturwissenschaftlichen Zugang eben gerade entzieht: die menschliche Freiheit und Verantwortung, Würde, Einzigartigkeit und Individualität. Das hat sich für mich in den letzten Jahren auch bewahrheitet.

In der Arbeit mit Menschen ist mir Wertschätzung und Respekt für die Individualität und das Geworden-Sein jeder und jedes Einzelnen wichtig, ebenso eine möglichst offene, unvoreingenommene Haltung.
Obwohl das Wissen um Diagnosen und Gesetzmäßigkeiten bei psychischen Störungen notwendig und hilfreich ist (hier kommt mir mein Grundberuf als naturwissenschaftlich-orientierte klinische Psychologin zugute), möchte ich meine Klientinnen und Klienten nicht auf bestimmte Kategorien reduzieren, sondern bemühe mich darum, jeder und jedem als Mensch in seiner Einzigartigkeit zu begegnen.

Inzwischen befinde ich mich im fortgeschrittenen Stadium meiner Ausbildung („Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision“) und bin damit berechtigt, selbständig psychotherapeutisch zu arbeiten. Die Therapieverläufe meiner Klientinnen und Klienten bespreche ich (in anonymisierter Form) regelmäßig mit einem erfahrenen Psychotherapeuten oder einer erfahrenen Psychotherapeutin (Supervisor/in). Diese Supervision ermöglicht mir, meine therapeutische Arbeit kritisch zu reflektieren, sodass eine Qualitätskontrolle der Behandlung gewährleistet ist.

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